Februar 2005: Klare Heimniederlage gegen Premnitz

 

(Foto: Lemcke)

Februar 2005: Niederlage in Eichstädt

Januar 2005: Sieg gegen Neuruppin

Februar 2004: Licht und Schatten

Januar 2004: Neuland Landesliga

 

Aktuelle Tabelle:

Platz Mannschaft Spiele + +/- - Tore Diff. Punkte
1 NSG Premnitz/Milow 12 9 0 3  337 : 234  103  18 : 6 
2 PHC Wittenberge 10 8 1 1  322 : 200  122  17 : 3 
3 SV 1949 Eichstädt 12 8 1 3  285 : 268  17  17 : 7 
4 SV Motor Hennigsdorf 10 8 0 2  233 : 184  49  16 : 4 
5 FK Hansa Wittstock 12 2 1 9  198 : 261  -63  5 : 19 
6 HV G.-W. Werder 5 2 0 3  107 : 104  3  4 : 6 
7 HC Neuruppin 12 2 0 10  230 : 391  -161  4 : 20 
8 Ludwigsfelder HC 11 1 1 9  198 : 268  -70  3 : 19 

(Stand: 29.03.2005 - Quelle: Handballverband Brandenburg)

 

Februar 2005: Klare Heimniederlage gegen den Spitzenreiter

Hansa Wittstock - NSG Premnitz-Milow 16:25

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Februar 2005: Niederlage in Eichstädt

SV Eichstädt – Hansa Wittstock 24:23 (15:14)

"Sie haben alle an einem Strang gezogen", lobte Trainer Torsten Kröcher seine Jungs. Doch obwohl die Wittstocker B-Junioren den besseren Start erwischten, verspielten sie ihren Vorsprung. Im zweiten Aufeinandertreffen war es erneut das Team aus Eichstädt, dass im Landesliga-Spiel die Oberhand behielt. Mit 24:23 holten sich die Gastgeber beide Punkte.

15 Minuten lang machten die Hanseaten alles richtig. Sie kombinierten im Angriff, schlossen nicht überhastet ab, trafen und zogen auf 5:2 davon. Dann erst fand das Heimteam zu seinem Spiel und Wittstock verlor den Faden. Eine Unterzahlsituation brachte Unruhe in die Mannschaft. Hansa agierte in der Deckung unaufmerksam und auch im Angriff schlichen sich kleine Fehler ein, die vom Gegner bestraft wurden. Bis zum 12:12 spielte sich Eichstädt heran, eroberte mit dem 15:14 sogar die Halbzeitführung.

In der Kabine verfiel der Wittstocker Coach nicht in Vorwürfe. Das Gegenteil war der Fall. Denn seine Truppe hätte sich größtenteils „genau so präsentiert, wie ich mir das vorgestellt habe“. Der Trainer forderte einzig „mehr Konzentration und mehr Aggressivität im Angriff“.

Was er in den folgenden 30 Minuten allerdings zu sehen bekam, glich dem Spiel der ersten Hälfte nicht einen Deut. „Kein Mannschaftsmitglied hat es geschafft, die Leistung abzurufen, die es vor dem Wechsel gezeigt hatte“. Aus nur einem Tor Rückstand wurden beim 18:22 vier. Eine Auszeit sollte Wittstock wieder auf den richtigen Weg bringen, die Jungs wach rütteln. Diese kleine Ruhepause half. Nun fighteten die Hanseaten, kämpften sich auf 22:23 heran. Doch die Zeit saß ihnen im Nacken. Eine Wurffalle auf Rechtsaußen sollte den Hanseaten den Ballbesitz bescheren. Es klappte nicht. Eichstädt traf zum 24:22. In einem schnellen Gegenstoß gelang den Kröcher-Schützlingen noch der Anschluss. Aber das letzte Aufbäumen kam zu spät. Die Schlusssirene brach den Endspurt beim 23:24 ab.

Hansa Wittstock: Ch. Schulz - D. Schulz (2), M. Köhring (2), P. Weinz, K. Wendt, M. Duderstadt, T. Zugwurst (8/2), R. Gießel (2), M. Lemke (4), H. Holtmann (4), T. Stetefeld (1)

Sina Bröcker

 

Januar 2005: Sieg gegen den HC Neuruppin

"Hatten den HCN klar im Griff..." - Die B-Junioren des HCN haben in den vergangenen Wochen hart trainiert. Deshalb waren sich die Jungs um Trainer Bernd Jünger sicher, am Wochenende auswärts gegen Wittstock wie schon in der Hinrunde (23:20) erneut zwei Punkte einzufahren. Am Sonnabendnachmittag aber mussten die Fontanestädter mit dem 15:21 (4:7) eine Klatsche hinnehmen.

Schnell gingen die Dossestädter mit 3:0 in Front. „Wir hatten den HCN klar im Griff, haben das Spiel beherrscht“, beurteilte Trainer Torsten Kröcher später die Leistung seiner Jungs. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden die Gäste besser zu ihrem Spiel, errangen mit einem Distanzwurf von Marco Lehmann sogar den Anschluss. In der Folgezeit dominierten die Abwehrreihen. Im Angriff leisteten sich der HCN und auch die Gastgeber viele technische Fehler. Mit einer geringen Torausbeute ging es mit 7:4 für Wittstock in die Pause.

In der zweiten Hälfte fielen Tore wie am Fließband. Der ersten Treffer markierte der HCN. Das Team versuchte weiterhin, einen Wittstocker Spieler in Manndeckung zu nehmen und dadurch deren Spielfluss zu unterbinden. Doch dieser wechselte an den Kreis und entging der taktischen Maßnahme. Ein wahrer Torregen auf beiden Seiten setzte ein. Beide Teams standen offensiv in den Deckungsreihen. Dem Heimteam gelang es durch technische Fehler seiner Gäste, Kontertore zu fahren. Deren „Quote hätte aber viel besser sein müssen“, befand der Wittstocker Coach. Seine Jungs scheiterten ihm zu oft am Pfosten. Gegen die übrigen, hart platzierten Würfe vor allem von Daniel Schulz und Marcus Lemke konnte der Neuruppiner Keeper nichts ausrichten. Mit 21:15 holte sich Hansa die Punkte. Die Neuruppiner Sieges-Hoffnungen ruhen nun auf der am 6. Februar steigenden Partie im Oberstufenzentrum gegen Ludwigsfelde.

Der Wittstocker Coach zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Jungs, merkte aber an, „wir müssen daran arbeiten, das ganze Spiel über gleichmäßig zu agieren. Durch die Gewissheit des Sieges sind die Jungs zum Ende hin sehr leichtsinnig geworden.“.

Hansa Wittstock: C. Schulz – Lemke (7), D. Schulz (7), Wendt, Zugwurst (2), Köhring (2), Städtefeld , Weinz (2), Duderstadt (1)

HCN: Berger/Anderson – Butzke (4/1), Lehmann (3), Krüger (2), Brunow (3), Schulz, Schultze (2), Ostap (1), Schlüter, Bielefeld

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Februar 2004: Hansas B- Junioren mit Licht und Schatten

Auswärts eine hohe Niederlage und zu Hause zwei wichtige Punkte erkämpft

Nachdem Hansas Nachwuchs in der Vorwoche noch eine unnötig hohe Niederlage (31:17) in Wittenberge hinnehmen mussten, zeigten sie sich am vergangenen Samstag zu Hause gegen den SV Perleberg konzentrierter und entschlossener. Als verdiente Prämie dafür blieben beide Punkte in der Waldringhalle.

Wie auch im letzten Auswärtsspiel in Wittenberge, agierten Wittstocks Spieler zunächst sehr zurückhaltend, um unnötige, überhastete Abschlüsse und Fehlabspiele zu vermeiden. In der Vergangenheit waren sie zu oft Ausgangspunkt für zahlreiche Kontertore der Gegner und dadurch recht deutliche Niederlagen.

Im Spiel gegen Perleberg taten sich beide Angriffsreihen von Beginn an schwer, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Selbst klarste Torchancen nach angesagten Kombinationen wurden, zum Frust der Trainer, ausgelassen. Wittstock blieb jedoch bis zum 6:4 die bis dahin führende Mannschaft. Wie schon so häufig führten dann  zu leichtfertig verschenkte Bälle, eine zu löchrige Deckung und die letzte Konsequenz im Abschluss, zur Aufholjagd der Gäste. Trotz Auszeit und mahnender Worte des Trainers, wurden die Seiten mit einem Rückstand (7:11) des Heimteams gewechselt.

In der zweiten Hälfte wechselten sich beide Mannschaften mit Licht und Schatten in ihren Aktionen auf dem Spielfeld ab. Dank eines stark aufspielenden M. Lemcke konnte Wittstock beim 12:12 erstmals wider ausgleichen. Jedem anschließendem Führungstor folgte jedoch prompt der Ausgleich (13:13, 14:14 bis zum 17:17). M. Duderstadt kurbelte weiter den Angriff an, T. Fritze und T. Zugwurst konnten nun sicherer verwandeln. Chr. Schulz im Tor zeigte sich als verlässlicher Rückhalt, der seine Abwehr lautstark dirigierte. Trotz hektischer Schlussphase behielten die Hausherren die Nerven und gewannen das Spiel mit 21:19. Gewonnen haben dieses Spiel nicht einzelne Akteure, sondern schon oft die gesamte Mannschaft, die miteinander kämpfte.

Wittstock: Chr. Schulz, D.Schulz(1), T.Fritze(3), M.Wils(1), M. Kroll, M.Lemcke(9), T.Zugwurst(3), M.Duderstadt(3), B. Obst, R.Heinemann(1).

 

Januar 2004: Neuland Landesliga

Nachdem Hansas C- Junioren in der vergangenen Spielsaison  das Geschehen in der Prignitzliga deutlich bestimmten und den Meistertitel gewannen, wurden neue Ziele anvisiert. Seit September müssen sich die inzwischen B-Jugendlichen als Neulinge auf dem Parkett der Landesliga behaupten. Mit Torsten Kröcher wurde ein weiterer Betreuer in Wittstocks Jugendbereich gewonnen, der sich um das Training kümmert. Dass das Unternehmen Landesliga kein leichtes Unterfangen sein wird, war allen bewusst. Vor allem eine erhöhte Trainingsintensität sollte die Spieler schnell an die veränderten Bedingungen heranführen. Nur sehr selten ist es inzwischen jedoch noch möglich, auf eine volle Auswechselbank zurückzugreifen.

Schon in den ersten Spielen wurde deutlich, dass die  bisherige, oft zu oberflächliche Spielweise mit vielen ausgelassenen Torchancen, konsequent bestraft wird. Das Team um Kapitän Christian Schulz ist nach Höhen (Sieg in Perleberg 25:23, knappe Niederlagen gegen Neuruppin 17:18, gegen Werder 26:29) und Tiefen (Niederlagen gegen Premnitz (37:8)  und Falkensee (31:11) zu einer tor- und punktehungrigen Mannschaft verschmolzen.

Selbst wenn es im ersten Rückrundenspiel gegen Neuruppin noch nicht immer gelang, die vom Betreuer ausgegebene Marschroute einzuhalten, hielten die Wittstocker zusammen und kämpften bis zum Schluss für einen möglichen Punktgewinn. Die durch Spielmacher M. Duderstadt angesagten Kombinationen brachten immer wieder den Kreisläufer M. Wils, sowie  die Spieler M. Lemcke, T. Fritze und T. Zugwurst in gute Wurfpositionen. Beim 5:5 konnte Wittstock ausgleichen. Torwart Schulz zeigte gute Paraden. Zu viele Fehlwürfe verhinderten jedoch in der Folgezeit die mögliche Führung der Dossestädter. So liefen sie über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher, den die Neuruppiner, dank besserer Wurfausbeute, verbissen verteidigten. Die letzte Chance das Spiel noch einmal zu kippen, war wenige Minuten vor dem Schlusspfiff gekommen. Durch Hinausstellungen auf beiden Seiten wirkten die Gäste verunsicherter. Doch am Ende konnten sie nach einem 21:25 Endstand beide Punkte mit nach Hause nehmen. Wittstock zeigte eine gute kämpferische Leistung, auf die sich in den nächsten Spielen aufbauen lässt.

Wittstock: Chr. Schulz , D. Schulz, T. Fritze(8), M.Wils(3), M. Kroll, M. Lemcke(6), T.Zugwurst(2), M.Duderstadt(2)     

Karsten Weis