Letzte Aktualisierung: Männer I + Frauen (14.03.2005)

Herzlich willkommen bei den Handballern des FK Hansa Wittstock. Hier findet Ihr Informationen zum aktuellen Spielbetrieb und zum Verein. Viel Spass! (Fotos: Lemcke)

 

 

Der Handballsport ist in Wittstock schon seit einigen Jahrzehnten zu Hause. Zunächst waren es die Feldhandballer, die sich in den Nachkriegsjahren zusammenfanden. Einige dieser Zeitzeugen halten heute noch (mittlerweile allerdings als Fan) dem Wittstocker Handballsport die Treue. Die Ära des Freilandhandballs ging aber mit der Zeit zu Ende. Im Jahre 1977 gab es dann einen neuen Anlauf. Zur neu gegründeten BSG "Stahl" des Wittstocker Metallurgieanlagenwerkes gehörte damals auch die Sektion Handball. Der geregelte Punktspielbetrieb fand zu damaliger Zeit innerhalb einer "Nordunion" statt. Andere in ihr organisierte Mannschaften kamen beispielsweise aus Kyritz, Pritzwalk und Neuruppin. Trotzdem die Wittstocker Ballwerfer über eine für damalige Verhältnisse moderne Handballhalle verfügen konnten, blieben große Erfolge aus. Erst 1991 kam mit dem Aufstieg der Männer in die Brandenburger Landesliga der erhoffte Aufschwung. Zudem gewann man mit Dr. W. Klawohn einen - für den Erfolg der kommenden Jahre verantwortlichen - Trainer, der nicht nur innerhalb des Kreises für seine sportliche und menschliche Kompetenz bekannt ist. Zu der bis dahin einzigen Wittstocker Mannschaft gesellte sich ein Jahr später ein Frauenteam, das nun auch seit etlichen Jahren auf Kreis- und Landesebene spielt. Ein wichtiger Garant Wittstocker Spielkultur ist die gut organisierte Nachwuchsarbeit. Ungefähr die Hälfte der ca. 80 Mitglieder ist unter 22 Jahre. Sehr erfolgreich spielten in den letzten Jahren vor allem die A-Junioren, aber auch die jüngeren B-Junioren konnten sich in die Herzen des Publikums spielen. In der Oberliga Brandenburgs (die zweithöchste Jugendliga Deutschlands) konnte man gut mithalten. In der Saison 1996/1997 wurde die A-Jugend sogar hervorragender Zweiter. Publikum? Ach ja, Faktoren sprechen bekanntlich für sich. Mit einem Durchschnitt von ca. 150 bis vereinzelt sogar 250 Zuschauern bei Heimspielen sind die Dossehandballer in ihrer bzw. sogar in der höheren Liga ganz vorn zu finden. Und genau diese Hansa-Schlachtenbummler sind es, die dann die Waldringhalle in eine "Waldringhölle" verwandeln - gefürchtet von jedem Gegner, besonders von Erzrivalen wie Kyritz oder Neuruppin. Durch den einige Jahre in Wittstock spielenden Torwart Michael Gottschalk, der bereits mit dem SC Magdeburg Europacup-Siege feiern konnte, entwickelte sich eine Vereinsfreundschaft mit dem "kleineren" Bruder des SC Magdeburg. Der ebenfalls in der Elbestadt beheimatete FSV Fermersleben spielt in der 2. Bundesliga und ist mittlerweile ein fast schon ständiger und immer wieder gern gesehener Gast in Wittstock. In der seit der letzten Saison neuformierten ersten Männermannschaft spielen fast ausschließlich "Eigengewächse" mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren. Diese sehr junge Mannschaft verzückte nicht nur ihr heimisches Fanpublikum.

Nach drei Jahren, in denen der Aufstieg in die Verbandsliga immer nur knapp verpasst wurde, schafften die Hanseaten in der vergangenen Saison endlich den Aufstieg in die Verbandsliga. Auch Hansas Frauen stabilisierten ihre Leistungen und belegten nach jahrelangem "Fahrstuhlfahren" einen unerwartet guten vierten Platz in der Tabelle.

Auf Kreisebene kämpfen in der kommenden Saison Hansas "Zweite Männer" und die Jugendmannschaften um Punkte. Die Wittstocker "Alten Herren" treffen sich zu Turnieren und lehren dort den Gegner das Fürchten. Erst vor kurzem konnten sie das Zweite Wittstocker Handballturnier ungeschlagen gewinnen